Kronleuchter Swarovski Crystal
Kronleuchter Swarovski Crystal

Deckenleuchte von Sil Lux
Deckenleuchte von Sil Lux

Wandleuchte mit Dimmer
Wandleuchte mit Drehdimmer

Leselampe verstellbar
Leseleuchte höhenverstellbar

Bankers lamp
Banker´s lamp

Doppelpendel Berliner Messinglampen
Doppelpendel Berliner Messinglampen

Deckenleuchte Casablanca
Pendelleuchte Casablanca

Spot von Aldo Bernardi
Spot mit Zugschalter

Casablanca Badleucht
Badleucht von Casablanca

Tischleuchte Berliner Messinglampe
Kleine Tischleuchte

Hofleuchte Calmaggiore von Il_Fanale
Historische Hofleuchte

toskanische Standleuchte
Toskanische Standleuchte

Wandleuchte Aldo Bernardi
Wandleuchte Aldo Bernardi

Gipsleuchte
Gipsleuchte "Wittduen"

Einrichtung und Lichtplanung

Eine passende, stimmungsvolle und ausreichende Beleuchtung für verschiedenste Bereiche zu erzielen, ist eine anspruchsvolle und wichtige Aufgabe. Sowohl ästhetische als auch ganz praktische Überlegungen spielen bei der Lichtplanung eine Rolle. Zum Glück gibt es einige Tipps und Regeln, die die Planung entscheidend erleichtern. 

So ist zu beachten, dass zu viele verschiedene Material, Formen und Farben in einem Raum diesen unruhig wirken lassen. Deshalb sollten Sie sich bei der Auswahl der Leuchten an den gegebenen Materialien und anderen auffallenden Möbeldetails orientieren. Gleichzeitig ist es wichtig, dass der Raum bzw. der Arbeitsplatz, der Tisch o. Ä. ausreichend erhellt werden. Daher muss auch der praktische Nutzen einer Lampe in Betracht gezogen werden: Wieviel Watt können verwendet werden, wie groß ist der Leuchtkegel, blendet die Leuchte als Tischleuchte? Bei diesen praktischen Überlegungen ist es wichtig, dass Sie die gesamte Raumausstattung berücksichtigen. So braucht ein relativ leerer Raum mit weißen Wänden bedeutend weniger Licht als ein mit üppigen Möbeln ausgestatter Salon mit farbigen Wänden.

Eine oft gestellte Frage lautet: Wie viel Licht benötigt beziehungsweise verträgt ein Raum. Die Antwort hängt neben dem gegebenen Lichtbedürfnis der Bewohner von der Ausstattung des Raumes ab: Ist die Decke hell oder dunkel vertäfelt, sind die Wände weiß oder farbig gestrichen beziehungsweise tapeziert?

Zum Thema Raumlicht geben wir Ihnen im Folgenden einige Tipps und Anregungen. Die angegebene Lichtstärke bezieht sich hierbei auf eine helle Decke,  eine mit normaler Raumhöhe von (ca. 2,50 Meter) und weiße Wände, sollten Sie eine vertäfelte Decke oder dunkle und/oder hohe Wände haben, erhöht sich die notwendige Lichtstärke um bis zu 50 Prozent.

Im Wohnbereich empfiehlt es sich generell, mehrere Lichtquellen einzusetzen. Auch so genannte Dimmer sind zu empfehlen, mit denen sich die Lichtstärke bequem regeln lässt.

Wohnraumbeleuchtung Allgemeinen

Bei der Auswahl des Platzes für die Leuchte sollten Sie darauf achten, dass sie nicht direkt in das Leuchtmittel sehen können. Bei der Leuchtenwahl empfehlen wir, sich an den bereits gegebenen Materialien zu orientieren, wie Möbel-, Fenster- oder Türbeschläge oder Tischbeine. Wir empfehlen ebenfalls, Stoffschirme oder Gläser passend zur Dekoration auszuwählen, den zu viele unterschiedliche Farben und Materialien lassen im Raum Unruhe entstehen. Letztlich jedoch entscheidet auch hier der persönliche Geschmack.

Das Wohnzimmer

Dieser Raum erfüllt vielfältige Funktionen: Hier verbringen sie viel Zeit beim Lesen oder Fernsehen, hier empfangen Sie Gäste und feiern im Kreis der Familie oder mit Freunden, und all das sollte mit ihrer Beleuchtung möglich sein.

Die Grundbeleuchtung ist hierfür besonders wichtig, sie sollte ausreichend stark und vielleicht auch dimmbar sein. Je mehr Menschen sich im Raum befinden, umso mehr Licht sollte vorhanden sein. Um das Licht optimal im Raum zu verteilen, sollten verschieden Varianten von Leuchten eingesetzt werden. So entsteht die gewünschte Atmosphäre. Zum Lesen empfehlen wir eine ausgewogene Beleuchtung. Dazu eignen sich Stand- oder Leseleuchten, die schwenkbar, höheneinstellbar und dimmbar sein sollten, um das Licht optimal auf Ihre Bedürfnisse einzustellen. Ein zu starker Kontrast zwischen Raum- und Leselicht lässt die Augen schneller ermüden. Der Fernseher gibt selbst Licht ab, weitere Lichtquellen sollten seitlich platziert werden, damit sie sich nicht im Fernsehbild spiegeln. Lichtquellen über dem Fernseher ziehen den Blick unwillkürlich an und führen zur Ermüdung der Augen.Für die gesellige Runde im Kreis der Familie oder Freunde sollte das Licht seitlich der Personen angebracht sein. Licht im Rücken von Menschen lässt diese nur als Silhouetten erscheinen. Standfluter sollten mit Hockerleuchten kombiniert werden, damit das Licht nicht nur indirekt von der Decke kommt.

Das Esszimmer

Als Grundbeleuchtung empfehlen wir eine zentrale, gegebenenfalls zu dimmende Leuchte über dem Esstisch. Am besten eignet sich hierfür eine Hängeleuchte, die je nach Tischgröße 60 bis 80 cm über dem Tisch platziert wird. Je breiter der Tisch ist, desto höher sollte die Leuchte gehängt werden, damit der Essbereich gleichmäßig ausgeleuchtet ist. Man sollte hierbei darauf achten, dass der Lichtkegel der Leuchten bis zum Tischrand reicht. Gleichzeitig sollte die Leuchte so hoch hängen, dass man gerade unter der Leuchte hindurchsehen kann. Wenn die Leuchte wiederum zu hoch hängt, wird man durch das Leuchtmittel geblendet. Bei runden oder quadratischen Tischen empfiehlt sich entweder eine starke Leuchte im Mittelpunkt oder eine mehrflammige runde oder quadratische Leuchte. Mehrflammige Leuchten sind in der Verteilung des Lichtes angenehmer und variabler als einflammige.

Bei ovalen oder länglichen Tischen empfehlen wir ovale beziehungsweise rechteckige Leuchtenformen, wobei die Größe der Leuchte wiederum von der Größe des Tischs abhängt. Sie sollten ebenso darauf achten, dass Sie beim Aufstehen – wobei man sich oft über den Tisch beugt ­– nicht an die Leuchte stoßen können.

Für ausziehbare Tische gibt es Leuchten mit breitenverstellbarem Pendel.

Deckenleuchter oder Strahler sind als Beleuchtung für den Esstisch nicht zu empfehlen, da damit keine optimale Ausleuchtung erzielt wird. Ebensowenig sind hierfür Wand- oder Standleuchten geeignet, da diese im Rücken der Bewohner stehen oder hängen.

Mit Leuchten auf den Fensterbänken oder Anrichten und Wandleuchten können hingegen weitere Akzente im Raum gesetzt werden.

Die Küche

Soweit die Küche auch als Wohn- und Essraum genützt wird, gelten die selben Vorschläge wie für das Esszimmer. Für die Arbeitsfläche empfehlen sich beispielsweise mehrere starke Deckenstrahler, die so angebracht und ausgerichtet sein sollten, dass sie, ohne den Schatten der arbeitenden Person zu werfen, Spüle, Herdplatten etc. voll auszuleuchten. Leichter lässt sich dieses Problem mit Hilfe von nach unten gerichteten Strahlern oder Wandleuchten lösen, die – ohne den Benutzer zu blenden ­– ­­die Arbeitsflächen ausleuchten.

Das Badezimmerbeleuchtung

Das Badezimmer hat sich in den vergangenen Jahrzehnten vom reinen Waschraum zum komfortablen Teil des Wohnraums entwickelt. Entgegen oft geäußerten Annahmen benötigt es keine besonders starke Grundbeleuchtung, hingegen ist eine ausreichende Beleuchtung des Spiegels unabdingbar. Die lässt sich mit Hilfe flacher Wandarme mit (beispielsweise satinierten) Glaskörpern oder flacher Wandleuchten erzielen, die entweder oberhalb oder links und recht des Spiegels angebracht werden. Hierfür eignet sich auch indirekte Beleuchtung mit speziellen Bilder- oder Spiegelleuchten samt Metallschirm. Im Badezimmer angebrachte Leuchten sollten spritzwassergeschützt und möglichst mit Kunststoff- oder Keramikfassung ausgestattet sein. Siehe dazu: Schutzbereiche

Das Schlafzimmer

Im wohl intimsten Bereich des Wohnraums, dem Schlafzimmer, kann sich der Bewohner ganz seinem persönlichen Geschmack hingeben. Die Grundbeleuchtung muss nicht außergewöhnlich stark, dafür jedoch möglichst dimmbar sein. Gerne werden hierfür verspielte Leuchten, wie beispielsweise kleinere Kristalllüster, gewählt. Anders sieht es aus, wenn das Schlafzimmer zugleich als Ankleideraum genützt wird. Dann empfehlen wir Deckenleuchten aus satiniertem Glas, die mit einer starken Halogenbirne bestückt werden können. Die Auswahl der Nachttisch-Leuchte hängt davon ab, ob man eine Leseleuchte oder lediglich eine Orientierungsleuchte benötigt. Zum Lesen empfiehlt sich eine richtbare Leuchte, die sich der Benutzer – ähnlich wie im Büro ­– so einstellen kann, wie er sie zum Schmöckern benötigt. Ansonsten tut es auch eine kleine Leuchte, beispielsweise mit Stoffschirm, die die nötige Orientierung gibt, wenn der Bewohner nachts einmal aufstehen muss.

Außenbeleuchtung

Sicherheit und repräsentatives Aussehen sind nur zwei gute Gründe für eine funktionale und stilvolle Außenbeleuchtung. Zudem lohnt sich bei der richtigen Beleuchtung auch abends und nachts ein Blick nach draußen.

Eingangsbeleuchtung

Die Eingangsbeleuchtung dient vornehmlich der Sicherheit der Hausbewohner und der Besucher. Den Bewohner weist das Licht auf Gäste hin, der Besucher kann sich dem Eingang auf beleuchtete und somit sichere Weise nähern. Sinnvollerweise lässt sich die Eingangsbeleuchtung mit einem Bewegungsmelder verbinden, der dafür sorgt, dass das Licht zur rechten Zeit angeht.

An der Hauswand befestigte Leuchten sollten blendfrei abgeschirmt sein und nur die Nutzfläche, nicht Personen anstrahlen.

Wegbeleuchtung

Die Wegbeleuchtung hat ähnliche Aufgaben wie die Eingangsbeleuchtung: Sie dient der Sicherheit auf dem Weg zum Haus. Meist sorgen Poller- oder Mastleuchten für eine effektive und stilvolle Einrahmung des Weges.

Terrassen- und Balkonbeleuchtung

Auch hinter dem Haus, auf Terrasse oder Balkon, bereichert die passende Beleuchtung jedes Haus. Hier werden der Phantasie keine Grenzen gesetzt: ein gelungenes Spiel mit Licht und Schatten, romantisch-verspielte Beleuchtungsvarianten oder indirekte Beleuchtung, versteckt hinter der Bepflanzung, sind nur einige Beispiele.

Flur, Diele oder Garderobe

Der Hausflur oder die Diele ist die Visitenkarte ihres Heims. Hier erwirbt der Besucher den ersten Eindruck über Ihr Zuhause. Deshalb ist hier einladendes, funktionelles und freundliches Licht besonders wichtig. Hier wird auch die Garderobe abgelegt und Sie schauen sich ein letztes Mal im Spiegel an, bevor Sie das Haus verlassen, darum sollte dieser Raum optimal ausgeleuchtet sein.

Aus Platzgründen empfehlen sich für den Flur meist Decken- oder Wandleuchten. Mit Hilfe von Spots und Wandflutern lässt sich das Licht gezielt richten, was Wände heller wirken lässt und somit den Raum öffnet und optisch vergrößert. Es lohnt sich auch, Lichtakzente zu setzen.Und mit Licht und Schatten zu spielen., denn ein gleichmäßig ausgeleuchteter Flur wirkt langweilig und erzeugt keine Spannung.

Das Treppenhaus

Es ist nicht immer einfach, das Treppenhaus optimal auszuleuchten. Gibt es ein Treppenauge, kann hier eine Hängeleuchte in Verbindung mit Wandleuchten für genügend Licht sorgen. Zudem sollten Sie auf eine gleichmäßige, möglichst schattenfreie Ausleuchtung sorgen, denn Schatten können gefährlich werden!

Oft sind Treppenhäuser nicht sehr breit, weshalb sich ausladende Wandleuchten nicht empfehlen. Am besten eignen sich nach unten strahlenden Leuchten. Wenn das Treppenhaus eine normale Höhe und eine helle Decke besitzt, können Wandfluter eingesetzt werden, die jedoch so angebracht sein sollten, dass man von oben kommend nicht in das Leuchtmittel sehen kann.

Treppenbeleuchtung

Treppen werden optimal von oben ausgeleuchtet, um Treppenhöhe und –tiefe am besten ersichtlich zu machen, zum Beispiel durch Decken-, Pendel oder Wandleuchten, die das Licht nach unten werfen. Nur eine ausreichende Beleuchtung sorgt dafür, dass die Treppe in der Nacht nicht zur Stolperfalle wird.



copyright by Lampen Suntinger Thomas Riederer